Videoclips
 
 
  Die meisten Menschen kennen Viktor Frankl als Überlebenden des Holocaust, als Autor und als Begründer der Logotherapie/Existenzanalyse. Er war aber auch Philosoph, Zeitkritiker und hellsichtiger Beobachter seiner Mitmenschen und der Gesellschaft. Er scheute sich nicht, Probleme und negative Entwicklungen auch außerhalb seines engeren Fachgebietes zu kommentieren. Manche sahen in ihm einen "weisen alten Mann", andere kritisierten ihn. Seine scharfe Beobachtungsgabe ermöglichte es ihm jedenfalls, Fehlentwicklungen und gefährliche Trends zu erkennen, und er fühlte sich verpflichtet, seine Stimme zu erheben, weil es gerade solche kollektiven Irrwege sind, die die Grundlage für viele individuelle Nöte und Neurosen bilden.

Hier finden Sie eine Reihe von Originalaufnahmen, auf denen Frankl zu den verschiedensten Themen Stellung nimmt. Diese Aufnahmen wurden in den Jahren 2007-08 als "Clips of the month" nach und nach auf dieser Website veröffentlicht und stehen nun als "Cliparchiv" zum Download zur Verfügung.
 
 
 
 

Viktor & I: Filmtrailer, 2011
Filmmaker Alexander Vesely, grandson of the late Viktor Frankl, traveled around the world to interview former friends and colleagues of his grandfather. His aim was to get a personal view on Frankl, and discover how Frankl's theories are connected to him as a person. The result of his efforts is a one hour documentary film that for the first time gives a unique and personal look at Viktor Frankl.
www.viktorandimovie.com
 
  Resources of Survival, 1987 [3:57]
Vortrag, Southern Methodist University, Dallas, TX. Frankl spricht über Ideen und Ideale, über Tiefen- und "Höhenpsychologie". Die Schlussbemerkung wurde vielfach zitiert: er erinnert seine amerikanische Zuhörerschaft an den engen Zusammenhang zwischen Freiheit und Verantwortlichkeit.

 
  Jerry Long: "I broke my neck, but it did not break me" [6:55]
Jerry Long war seit einem Tauchunfall mit 17 Jahren vom Hals abwärts gelähmt. Er schrieb an Frankl, "Ich habe mir das Genick gebrochen, aber ich bin nicht daran zerbrochen." Long studierte trotz seines Handicaps Psychologie und wurde Psychotherapeut. Er starb 2004.

 
  On Existential Philosophy [2:40]
Frankl beschreibt die Unterschiede zwischen der Logotherapie und den Ansichten der französischen Existentialisten Sartre und Camus.

 
  Drugs: Subjective vs. Objective Meaning [4:28]
Eines der wichtigen Anliegen Frankls in den 1960er-Jahren. Als er 1961 an der Harvard University eine Gastprofessur innehatte, war er einer der wenigen, die sich gegen die Experimente Timothy Learys mit LSD stellten: "Freiheit ist nur die eine Seite jenes Phänomens, dessen andere Seite die Verantwortlichkeit ist." (Kalifornien 1968)

 
  On belief after the holocaust [3:31]
Ist der Glaube an Gott nach Ausschwitz noch berechtigt? Nicht alle teilten Frankls persönliche Meinung zu diesem Thema. Oft kam es auch in seiner eigenen Glaubensgemeinschaft zu Unstimmigkeiten. In diesem Clip erklärt Frankl seine Position klar und eindeutig.
 
  The Will to Meaning [3:19]
Am Sinn des Lebens zu zweifeln war für Sigmund Freud Symptom einer Neurose. In direktem Gegensatz dazu steht Frankls Meinung. Frankl spricht in diesem Interview eines kanadischen Fernsehsenders aus dem Jahr 1972 über den Zusammenhang zwischen Sinn im Leben und Glück.
(Toronto 1972)

 
  Religion and Ultimate Meaning, 1990 [4:09]
In diesem Fernsehinterview, das 1990 in Südafrika entstand, spricht Frankl über die Verbindung zwischen Religion und seinen Theorien. Offen für die Sinn- und Wertfrage, wird Logotherapie oft als tendenziell religiös missverstanden.

 
  Rehumanizacion de la psicoterapia [5:14]
Frankl diskutiert den Gebrauch von Methoden und Techniken in der Psychotherapie. Obwohl oder gerade weil sich die Psychotherapie in einer Zeit des bedingungslosen Fortschrittsglaubens rasch entwickelte, sieht er die Hauptaufgabe der Logotherapie darin, den Beruf des Psychotherapeuten zu re-humanisieren. Die Diskussion wirde für das Argentinische Fernsehen auf Spanisch synchronisiert. (Buenos Aires 1985)

 
  TV Interview, Buenos Aires 1985 [3:25]
Individuum und Gesellschaft – Fernsehauftritt in Argentinien mit Dr. Geronimo Acevedo und Dr. Oscar Oro, den Gründern des ersten Logotherapie-Instituts in Buenos Aires. Frankl lehrte oft in Argentinien, wo die Logotherapie bereits in den 1950er Jahren starken Anklang fand. Frankls selbst reiste 1954 erstmals nach Argentinien und beherrschte ein wenig Spanisch.

 
  Über Selbsttranszendenz [2:16]
Frankl zum Konzept der "Selbsttranszendenz", das er der vielzitierten "Selbstverwirklichung" (A. Maslow) gegenüberstellte. Diese sah Frankl als nicht auf direktem Weg erreichbar. Maslow stimmte ihm in seinen letzten Jahren zu.

 
  Drei Wege zum Sinn, 1977 [2:23]
Frankl über die Möglichkeiten, Sinn zu verwirklichen. Österreichisches Fernsehen 1977.

 
 
Mag. Alexander Vesely / VFI Medienabteilung

www.alexvesely.com
www.clipwerk.com
alexvesely@gmx.net
 
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