¦ EHRENPREIS HEINZ VON FOERSTER
18. Oktober 2001, Festsaal des Wiener Rathauses:
Überreichung des Ehrenpreises 2000 des Viktor-Frankl-Fonds der Stadt Wien
zur Förderung einer sinnorientierten humanistischen Psychotherapie
an
Prof. Dr. Heinz von Foerster
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¦ PROGRAMM
- Begrüßung durch den Kulturstadtrat Mailath-Pokorny
- Überreichung des Ehrenpreises durch Eleonore Frankl | Dankesrede von Heinz von Foerster
- Videocollage: Heinz von Foersters Besuch bei Viktor Frankl 1997
gestaltet von Alexander Vesely
- Ein filmisches Portrait von Heinz von Foerster entlang seiner wichtigsten Arbeiten
gestaltet von Karl Müller, Maria Pruckner und Margot Zappe
- Würdigung des Lebenswerkes Heinz von Foersters
durch Prof. Dr. Anton Zeilinger
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Der Große Festsaal des Wiener Rathauses
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Kulturstadtrat Mailath-Pokorny
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Eleonore Frankl übergibt den Ehrenpreis
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Anton Zeilinger (Laudator) Eleonore Frankl Gabriele Vesely-Frankl
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Eleonore Frankl Gabriele Vesely-Frankl Franz Vesely
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Heinz von Foerster Giselher Guttmann
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Prof. Dr. Anton Zeilinger hält die Festrede
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Heinz von Foerster
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Heinz von Foerster, geb. 1911 in Wien
Studium der Technischen Physik an der Technischen Universität Wien, ab 1933 aktive Teilnahme an den
Vorträgen des Wiener Kreises. Ab 1938 Beschäftigung im Forschungslabor von Siemens in Berlin, ab 1939 Forschungstätigkeit im
Bereich der Kurzwellen- und Plasmaforschung, 1945 Rückkehr nach Wien, Mitaufbau der Firma Schrack, 1949 und 1953 Leitung der
Wissenschaftsredaktion des Senders Rot-Weiß-Rot; 1948 Publikation zum Thema "Das Gedächtnis. Eine quantenmechanische Untersuchung".
Ab 1949 Tätigkeit an der University of Illinois, dort ab 1951 Professor für Electrical Engineering. Zwischen 1949 und 1953 Sekretär der
Macy-Konferenzen und Herausgeber der Macy-Konferenzbände, welche für die Entwicklung der Kybernetik richtungsweisend und zentral
geworden sind. 1958-1975 Leiter des Biological Computer Laboratory (BCL), das zu einem der wichtigsten Innovationszentren der Kybernetik
wird; in der Folge Beschäftigung mit Themen wie Homöostase, selbstorganisierende Systeme, System-Umwelt-Relationen, Bionics, Bio-Logik,
Maschinen-Kommunikation, etc. 1962-1975 Professor für Biophysik; 1976 Emeritierung. Zahlreiche Auszeichnungen, u. a. 1996 Honorarprofessur der Universität Wien und Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse, 1997 Verleihung der Ehrenmedaille der Bundeshauptstadt Wien in Gold. Über 200 wissenschaftliche Veröffentlichun-gen, u.a. "Observing Systems", 1982; "Sicht und Einsicht. Versuch einer operativen Erkenntnistheorie", 1985; "KybernEthik", 1993; "Wissen und Gewissen. Versuch einer Brücke", 1993.
Am 21. September 2001 hat der Wiener Gemeinderat beschlossen, Heinz von Foerster mit dem Ehrenring der Stadt Wien auszuzeichnen.
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